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Bieblach - Informationen
Im Jahre
1322 wurde Bieblach als Weblok urkundlich erwähnt, zu Beginn des 16.Jahrhunderts
hieß er Wieblach oder auch Wiblik.
Alle
diese Namen lassen unschwer den sorbischen Ursprung erkennen. Das sich hier
Fuchs und Hase Gute Nacht sagten, belegt die
Tatsache,
dass es im Jahre 1647 nur 52 Einwohner gab. 448 waren es dann im Jahre 1905,
als Bieblach zur Stadt Gera eingemeindet
wurde.
Vom einstigen dörflichen Leben zeugt heute noch das Stallgebäude der alten
Schäferei, die damals zum Kammergut Laasen
gehörte.
Über Jahrhunderte trafen sich im Schäfereihof die Schäfer und feierten bei
Musik und Tanz ausgelassene Feste.
Die Bieblacher
Straße hieß übrigens bis zur Eingemeindung nach Gera Dorfstraße. Einen ersten
bedeutsamen Aufschwung erhielt der
Stadtteil
zu DDR-Zeiten mit der Errichtung des Wohngebietes Bieblach-Nord, dass vorrangig
Wohnraum für die Angehörigen der
SDAG
Wismut bot. Das machte sich sowohl im Ansteigen der Einwohnerzahl als auch
im verstärkten Straßenausbau bemerkbar.
Inzwischen
ist durch die Erschließung des Ortsteils Bieblach-Ost aus dem einstigen Bauerndörfchen
im Norden der Stadt längst
attraktiver
Stadtteil geworden. Viel Gewerbe hat sich in Bieblach-Ost angesiedelt, zahlreiche
Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleister
sorgen
dafür, dass der Stadtteil zum Anziehungspunkt für die Geraer und Gäste geworden
ist. Die Erweiterung der Straßenbahnlinie
Lusan-Tinz
bis nach Bieblach-Ost ermöglichen seit einigen Jahren auch nichtmotorisierten
Besuchern das problemlose Erreichen der
Einrichtungen,
die in Bieblach ihren Service anbieten.
Quelle:
Georg Brückner "Volks-und Landeskunde des Fürstentums Reuß jüngere Linie";
Ferdinand Hahn "Geschichte von Gera;
E.P.Kretschmer
"Geschichte von Gera"
Mit freundlicher
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